9 zu 0 für die Herren 40 im ersten Verbandsspiel
9 zu 0 für die Herren 40 im ersten Verbandsspiel

Am gestrigen Sonntag endete offiziell die Sandplatzsaison der Profis traditionsgemäß mit dem Endspiel in Paris. Dagegen fiel für die Herren 40 des TCE erst vorgestern, am Samstag, den 9. Juni 2018, der Startschuss in die „Rote Socken Runde“ mit dem Heimspiel gegen die Mannschaft der Spielgemeinschaft TSG TC Diedelsheim/TC GW Gondelsheim.

Freudig motiviert und nahezu bestbesetzt wurde der Gast begrüßt, die Paarungen verlesen, die Bälle verteilt und die ersten Paarungen schlurften alsbald zur Platzfindung auf die Anlage. Robert Ebenhöch lotste sich und seinen Kontrahenten gekonnt auf unseren Dreier „Court de le juste milieu“ und stellte sich der schweren Aufgabe des Auftaktspiels. Wider allen befürchteten Erwartungen erledigte unser Sechser die erste Hürde mit 6:4 und 6:2 diesmal ohne den gefürchteten Matchtiebreak und läutete die zweite Runde ein. Hier erwartete Axel Krackow (5) seinen Gegner auf dem entlegenen Sechser „Court de Mont Kum“, und ließ keine Fragen offen, wer hier die Geometrie das Platzes mit verbundenen Augen abrufen kann (6:0, 6:3). Prompt ging es weiter ins Achtelfinale auf den Zweier „Court du légende Slah Chaibi“ mit einem Neulinig der Szene. Philipp Hoffmanns (4) feierte Premiere im Medenzirkus, outete sich a toc als Mister Sandman und ließ den Mitbewerber um die nächste Runde nicht den Hauch einer Chance, das Gästerädchen an der Anzeigetafel auch nur einen mü-Meter zu drehen. (6:0, 6:0). Hohe Erwartungen also für das Viertelfinale. Für Torsten Schach (3) galt es nun, die Rackerei der letzten Monate in Zählbares umzumünzen. Zuerst kam das Licht, dann folgte ein übermächtiger Schatten, und nach einem wilden Hin und Her ging es nur noch darum, wer bei wem zuerst den Ausknopf findet. Ja, ein Turnier braucht auch solche Matches. (6:3, 0:6, 13:11). Halbfinale gesichert. Tim Bisping (2) durfte den Einser „Court du Terrasse publique“ beackern. Anfängliche Schwierigkeiten wurden erfreulicherweise rechtzeitig durch akurates und Erfolg verheißendes Spiel abgelöst und das Ticket für das Finale war somit gelöst. Michael Schwab (1), ebenfalls ein neuer Stern am TCE-Firnament, hatte wohl die schwierigste Aufgabe an diesem Tage zu lösen. Beide Seiten riefen – einem Finale würdig – eine eindrucksvolle Leistung ab, die in einem spannenden und hart umkämpften Matchtiebreak gipfelte. Michael hatte wohl am Vorabend sein Tellerchen um einen Krümel mehr leer gegessen und wurde am Ende dafür belohnt. (3:6, 6:3, 10:8). Mit einem 6:0 ging es in die Doppelwettbewerbe, und auch hier konnten unsere 40er die Prüflatte überwiegend problemlos überspringen.

Sowohl das Dreier Doppel Schach/Krackow (6:4, 6:3) wie auch die Einser Schwab/Hoffmanns (6:2, 6:3) behielten die Hosen oben. Bei den Zweiern um Bisping/Ebenhöch lockerte sich zwischendurch der Gürtel, um dann im Matchtiebreak mit einem überaus sehenswerten Matchball durch Robert “The flying Oberpfälzer” Ebenhöch wieder fest verzurrt die Blicke vor eventuellen BLANKen Tatsachen zu verschonen. Mit 9:0 ging der Spieltag überaus erfreulich für unser Team in die letzte Disziplin. Beim anschließenden gemeinsamen Essen mit den sehr netten und sportlich fair agierenden Gästen gab es vom Sättigungsgrad her nur noch Sieger.

geschrieben von: ts/jb, 11.06.2018 08:16  Uhr