Herren 40 gewinnen auch zweites Saisonspiel deutlich
Herren 40 gewinnen auch zweites Saisonspiel deutlich

Die Fußball WM hält seit letzter Woche die Welt fest im Klammergriff. Nicht ganz so global traf man sich am gestrigen Samstag, den 16. Ju8ni 2018, auf der Anlage des TCE mit den Gästen aus Kuppenheim zur Austragung des zweiten Spieltages in der ersten Bezirksklasse der Herren 40. Von Fritz-Walter-Wetter keine Spur ging es nach der Begrüßung auf die Plätze, fertig, los.
Krackownien, in der Weltgruppe auf 6 gesetzt, erwischte einen unbequemen Underdog, der dem Team um Mannschaftsführer Axel Krackow das Leben schwer machte und sich wie ein Terrier am Ball fest biss. Das war schwer zu meistern und Axel musste die Punkte abgeben (2:6, 3:6). Die Philippinen sind eigentlich sportlich gesehen noch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dies hat sich jedoch seit dieser Saison sehr ins Positive verändert. Mit Philipp Hoffmanns (5) an der Spitze wird heuer ein erfolgreiches Spiel geboten, das sich ebenso in einem eindeutigen Ergebnis äußert (6:2, 6:1). Kommen wir zur Nummer vier. Schachtikistan zählt eher zu den Kandidaten, die sich ihre Erfolge durch hartnäckiges Wühlen und Ackern erarbeiten müssen. Auch an diesem Tage musste Torsten Schach über die lange Distanz gehen, um die Taktik des Gegners zu knacken (7:6, 3:6, 10:6). Ebenso wie die Philippinnen sind die Jungferninseln eigentlich ein unbeschriebenes Blatt im Tennis Almanach. Ab sofort nicht mehr. Aus dem Nichts in die Weltspitze katapultiert, da hat sich die lange Anreise von Norbert Jung (3) wirklich gelohnt (6:2, 6:1). Die Nummer 2 der Gruppe kommt aus dem beschaulich, sich im mittelasiatischen Bereich dümpelnden Bis Tim Ping, schon eher bekannt durch ausgezeichnete Athleten im exotischen Bereich der Vollkontakt-Yoga-Wettbewerbe. Bei Tim Bisping zeigt sich wie körperlicher Einsatz plus mentale Fitness zu einer Einheit verschmelzen und einem grandiosen Ergebnis führen kann (6:2, 6:0). Die oberste Instanz, quasi der Zuckerguss auf der Torte, kommt ausgerechnet aus dem kleinsten Land, dem Schwabenland. Wenn aus Kleinem Großes wird, kommt man an Michael Schwab nicht vorbei. Unmissverständlich festigte die unangefochtene Nummer Eins der Gruppe seine Position mit einem ungefährdeten Sieg im Duell der Klassenbesten (6:1, 6:3). Im anschließenden Doppelwettbewerb konnten die aufgestellten Konstellationen ebenfalls überzeugen. Jung/Krackow 6:2 6:0, Bisping/Hoffmanns 4:6 6:2 12:10, Schwab/Schach 6:1 6:1. Somit endete der Ländervergleich an diesem Tage mit 8:1 für den Gastgeber, und beim anschließenden Staatsbankett zusammen mit den Damen 40 wurde noch die eine oder andere persönliche Bestmarke im Magendehnen geknackt. Am nächsten Spieltag Samstag 23. Juni geht die Reise nach Karlsruhe zum KETV.

geschrieben von: jb, 17.06.2018 15:13  Uhr